Flachdach-Leckortung mit Hochspannungsverfahren
Das Hochspannungsverfahren ist ein elektrisches Prüfverfahren zur präzisen Leckortung auf leitfähigem Untergrund – ohne Auflasten entfernen, ohne Zerstörung der Dachabdichtung. Eine Hochspannungselektrode wird über die Dachfläche geführt: Wo die Abdichtung beschädigt ist, entsteht ein Lichtbogen zwischen Elektrode und feuchtem Untergrund, der die Schadstelle auf wenige Zentimeter genau markiert. Das Verfahren eignet sich besonders für Warm-, Kalt- und Umkehrdächer, Teiche, Sprinklertanks, Garagen und Parkdecks – überall dort, wo die Dachhaut auf leitfähigem Untergrund liegt. ILD setzt Hochspannungsgeräte mit angepassten Prüfspannungen ein und liefert ein exaktes Schadstellenprotokoll mit Koordinaten und Fotodokumentation. In Kombination mit dem EFVM-Verfahren deckt das Hochspannungsverfahren nahezu alle Dachtypen ab – ILD Deutschland nutzt es seit 1996 auf über 4 Millionen m² Dachfläche.
Das Hochspannungsverfahren wird verwendet, um Undichtigkeiten auf Dachabdichtungen und Flächenabdichtungen zu identifizieren. Dabei kommt eine Hochspannungselektrode zum Einsatz, die elektrische Funken erzeugt, wenn eine Leckage oder Beschädigung in der Abdichtung vorliegt. Der Funkenfluss wird durch visuelle und akustische Signale am Gerät registriert, wodurch die genaue Position der Leckage festgestellt wird.